Lübecker Nachrichten vom 26.08.02
 

"Verein für Kinder mit besonderen Bedürfnissen": Traum von Delfinen

Von Holger Schwartz, LN

Bad Segeberg - Ein Kind im Rollstuhl, ein Delfin, ein Regenbogen als Zeichen der Hoffnung: Das neue Logo des "Verein für Kinder mit besonderen Bedürfnissen" spricht fast für sich.

Beim großen Kinder- und Volksfest des Vereins auf der Rennkoppel in Bad Segeberg stellte Vorsitzende Charlotte Storm-Eckert gestern das bunte Logo vor. Entworfen hat es Elke Winnerlein, eine Künstlerin aus Göppingen. Die 40-Jährige hatte eigens für das Fest auch ein Delfin-Bild gemalt, das gestern Nachmittag zugunsten des Vereins versteigert werden sollte.

Echte Delfine fehlten zwar beim Fest - die gab's nur aus Plüsch und Plastik -, aber die erste eigene Großveranstaltung des Wahlstedter Vereins diente vor allem dazu, möglichst vielen behinderten Kinder den Kontakt mit echten Delfinen zu ermöglichen. "Mit dem Erlös wollen wir mindestens zehn Kindern helfen", so Charlotte Storm-Eckert. Vor eineinhalb Jahren gründete sie mit anderen Bürgern den Verein, der mittlerweile bundesweit behinderte Kinder unterstützt, die mit einer Delfin-Therapie in den USA ein Stück mehr Lebensqualität gewinnen sollen.

Eigene Erfahrungen gaben dabei den Anstoß: Stephanie (10), die seit Geburt behinderte Tochter von Charlotte Storm-Eckert, hat laut ihrer Mutter durch Delfin-Therapien in Florida große Fortschritte in ihrer Entwicklung gemacht. Die Reise zu den Tieren kann sich jedoch nicht jede Familie ohne weiteres leisten: 13 000 Euro kostet die zweiwöchige Therapie. Der Verein, dem zurzeit 44 Mitglieder angehören, will die Familien finanziell unterstützen. In diesem Jahr, so die Vorsitzende, konnten aufgrund dieser Hilfe schon vier Kinder in die USA fliegen.

Zur Eröffnung des Festes gestern Morgen machte sich auch Schleswig-Holsteins Familienministerin Anne Lütkes ein Bild vom Engagement des Vereins. Am Rande der Veranstaltung forderte die grüne Ministerin die zügige Verabschiedung eines Antidiskriminierungsgesetzes durch den Bundestag.

Gleichwohl: Ein Gesetz ist nicht nötig, damit behinderte und nicht behinderte Menschen miteinander feiern können. Das hat der gestrige Tag bewiesen. Zahlreiche Vereine und Organisationen, die für oder mit Behinderten arbeiten, informierten über ihre Angebote, für die Kinder gab's Musik und Spiele. Zwar lief der Besuch bis zum Mittag recht schleppend an, doch für den Nachmittag und den Abend erwartete Charlotte Storm-Eckert wesentlich besseren Zulauf.

ln-online/lokales vom 26.08.2002 08:23

Frau Elke Winnerlein ist von Beruf techn. Zeichnerin und freischaffende Künstlerin. Sie wohnt in der Gartenstraße 33 in 73033 Göppingen - Tel. 07167 - 68 35 04 - Handy: 01729442707 - E-Mail: ElkeWinnerlein@t-online.de.
Homepage der Frau Winnerlein:
http://www.kunstseite-von-elke-winnerlein.de.

 >>> NWZ - Neue Württembergische Zeitung /  <<<

AUSSTELLUNG

UHINGEN

"Freude an der Kunst" macht Elke Winnerlein zum Thema ihrer Ausstellung,
die bis Anfang Mai auf Schloss Filseck zu sehen ist.
Spritzer von Metall regen ihre Phantasie an und werden in Bilder eingearbeitet.
Jedes Werk hat einen Hintergrund oder eine Geschichte und "soll Anstoß geben, sich Gedanken zu machen".
So wie das eindrückliche Bild "September". Ein Araber sitzt einsam in der Wüste und blickt auf die weit entfernte Skyline von Manhattan, noch mit den Twintowers des World Trade Centers. "
Die Trauer vereint die Menschen", so Elke Winnerlein.
In ihrem "Toleranzbild" führt eine Wendeltreppe weder nach oben noch nach unten.
Jede Stufe trägt ein Symbol für eine Weltreligion, die die Künstlerin "auf gleicher Höhe" sieht.
Sie hat "immer ein Thema im Kopf, das in unterschiedlichster Form Ausdruck
findet wie in der Serie "Route 66" oder "Türen, Eingänge, Durchgänge".
Das Bild "entwickelt sich erst beim Malen". So hat sie auch indianische Symbole
mit den unterschiedlichsten Materialien dargestellt und entführt in die
geheimnisvolle indianische Mythologie. Beeindruckend ist die Vielzahl der
Themen und Materialien, die eine Beziehung zwischen dem Werk und seinem Betrachter schaffen.

INFO
Vernissage: am heutigen Freitag, 19.30 Uhr, im Leutrum-Saal. Ausstellungsdauer: bis 4. Mai.

Artikel vom 18.10.2006 aus SÜDWEST AKTIV     >>> NWZ - Neue Württembergische Zeitung /  <<<

AUSSTELLUNG / Elke Winnerlein zeigt ihre Bilder im Bad Ditzenbacher Hausdes Gastes
Lieblingsthema ist das Labyrinth

"Kunstgeflüster" nennt die Uhinger Künstlerin Elke Winnerlein ihre neueste
Ausstellung, die zurzeit im Haus des Gastes in Bad Ditzenbach zu sehen ist.
Einmal mehr zeigt sie dabei ihre Vielseitigkeit und in ganz unterschiedlichen
Interpretationen ihr Lieblingsthema, das Labyrinth.

MARGIT HAAS

BAD DITZENBACH

"Ich stelle meine Kunst auf drei verschiedenen Ebenen aus. Jede erzählt oder
flüstert etwas anderes. Deshalb habe ich die Ausstellung ,Kunstgeflüster genannt.
" So begrüßte die Uhinger Künstlerin Elke Winnerlein ihre Vernissage-Gäste im
Haus des Gastes in Bad Ditzenbach. Geflüstert wird in ihrem Werk zwischen
Zauberwäldern, Labyrinthen und Blumen.
Blumenbilder, gegenständliche wie abstrakte, immer mit Acryl und dem
Pinsel gemalt, drücken die Liebe der Malerin zur Natur aus. Auch bei diesem
Motiv findet der aufmerksame Betrachter eines der zentralen Themen im
künstlerischen Schaffen Winnerleins: Spiralen und Labyrinthe.
Zum Beispiel entdeckt man welche in den großformatigen Rosenbildern.
Im zweiten Teil der Schau entführt Winnerlein den Ausstellungsbesucher in
die nebelhafte Welt der Elfen. "Betrachter benötigen Fantasie, um sich in
meine Welt der Elfen und ihre zauberhafte Umgebung einzufinden", macht die
Künstlerin klar. Phönix steigt aus der Asche und teilt sich den Raum mit einem
Drachen, zauberhafte Elfen tanzen durch einen Zauberwald. Diese Bilder
zeichnen sich vor allem durch kräftige Farben aus, auch wenn Winnerlein
"keine Buntmalerin" sein will.
Ein Thema, das die Künstlerin seit Langem beschäftigt, sind Spiralen und
Labyrinthe, denen sie einen Großteil der Ausstellung in Bad Ditzenbach widmet.
"Labyrinthe haben keine Kreuzungen, keine Irrwege, keine Sackgassen, sie
verfolgen nur ein Ziel, ein Ziel, das man vielleicht auch als sein persönliches
Lebensziel sehen kann", sagt sie. Manchmal stehe es unmittelbar vor Augen,
dann entferne es sich. "Aber schon die nächste Biegung kann die wahre Richtung
aufzeigen." Hier herrschen erdige Töne vor. Die Künstlerin findet "ihr" Labyrinth
aber auch in der Natur. So spiegelt das "Labyrinth der Winde" in einer Landschaft
am Meer die Brandung und schäumende Gischt wider. Elke Winnerlein besuchte
mehrere Jahre die Kunstakademie in Esslingen und Kunstkurse in unterschiedlichen
Bereichen. So konnte sie sich fundierte Grundkenntnisse aneignen, die sie im
Selbststudium ständig erweitert.
INFO
Ausstellungsdauer: bis Sonntag, 12. November.
Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi, Fr 8-12 Uhr und 13-19 Uhr, Do 8-12 Uhr und
13-16.30 Uhr, Sa und So 13-19 Uhr.

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